Anamnese

Darunter versteht man das erste ärztliche Informationsgespräch. Wenn dieses richtig geführt wird, kann der Arzt in etwa 80% daraus bereits die richtige Verdachtsdiagnose stellen. Alle anschließend durchgeführten Untersuchungen sollen die Diagnose absichern, um eine entsprechende Therapie durchzuführen.

Dafür ist es notwendig, dass Sie Ihrem Arzt exakt sagen, welche Beschwerden Sie, seit wann haben, ob es dafür irgendwelche Auslöser gibt, welche Untersuchungen bereits diesbezüglich mit welchem Ergebnis durchgeführt wurden. Wurde bereits ein Therapieversuch mit welchem Ergebnis durchgeführt?

Welche Fragen im Detail wichtig sind erfahren Sie auf meiner Homepage, bzw. erhalten Patienten in meiner Ordination in einem entsprechenden Fragebogen ausgefolgt.

Wichtig: Wenn Sie nach Ihren Beschwerden gefragt werden, schildern Sie diese und geben keine "Diagnose" an. Z.B. sagen Sie nicht "Seit 2 Wochen haben ich eine Gastritis" sondern "Seit 2 Wochen tut es mir hier (deuten Sie auf die Stelle) nach dem Essen von ...... weh."

Schildern Sie (kurz) alle Ihren Beschwerden! Oft gibt es Zusammenhänge der Beschwerden, die für den Patienten nicht nachvollziehbar sind. ? Wer als medizinischer Laie würde daran denken, dass es zwischen Beschwerden im Urogenitalbereich, im Augenbereich und bei Gelenksbeschwerden es sich um EINE Erkrankung handelt.

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