Sanfte Darmspiegelung

Sanfte Darmspiegelung/Sanfte Coloskopie ? Die NÖN sprach mit Dr. Eglseer, FA für Innere Medizin in Amstetten, über Möglichkeiten der Darmkrebsfrüherkennung

NÖN: Herr Dr. Eglseer. Wie häufig ist Dickdarmkrebs?
Dr. Eglseer: Der Dickdarmkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten. Etwa 5000 Personen erkranken pro Jahr daran in Österreich und 2500 versterben. Es gibt eine ganze Reihe von Risikofaktoren dafür, wie z.B. genetisches Risiko aber auch Ernährungsverhalten.
NÖN: Kann man sich davor schützen?
Dr. Eglseer: Eine komplette Vorbeugung gibt es leider nicht. Durch einen entsprechenden Lebensstil kann man jedoch das Risiko deutlich reduzieren. - Weiters kann man vorbeugende Untersuchungen durchführen lassen, da wir wissen, dass 90% der betroffenen Tumore aus gutartigen Vorstufen, den Polypen, entstehen.
NÖN: Welche sind dies?
Dr. Eglseer: Die noch immer geläufige und relativ einfache Möglich ist die Untersuchung des Stuhls auf verstecktes (=occultes) Blut. Dies ist jedoch nur eine Möglichkeit der möglichen Früherkennung eines Darmkrebses und leider sehr ungenau. So sehen wir immer wieder, dass der Stuhl auf verstecktes Blut unauffällig ist und trotzdem ein fortgeschrittes Karzinom vorhanden ist. - Eine wirklich vorbeugende Untersuchung ist nur eine Untersuchung des Darmes.
NÖN: Welche Möglichkeiten dazu gibt es?
Dr. Eglseer: Es gibt 3 sinnvolle Möglichkeiten: 1. Das Darmröntgen (Irrigoskopie): Hier wird nach völliger Entleerung des Darmes ein Kontrastmittel und Luft in den Darm eingebracht. Die Nachteile sind dabei eine relativ hohe Ungenauigkeit und Beschwerden auf Grund der Lufteinbringung. Als Vorsorgeuntersuchung ist diese Methode zu ungenau und wird von der Krankenkenkasse auch nicht bezahlt. - 2. CT-Coloskopie: Auch hier wird nach entsprechender Darmentleerung reichlich Luft in den Darm eingebracht und dann computertomographisch indirekt (!) das Darminnere untersucht. Diese Untersuchungstechnik ist relativ genau, obwohl oft einzelne Stuhlreste möglicherweise als Polypen fehlgedeutet werden können. - 3. Die genauste Untersuchung ist eine Darmspiegelung. Hier sieht man den Darm genau; man kann Stuhlreste von Polypen (den Vorstufen des Karzinoms) eindeutig unterscheiden. Durch gezielte Untersuchungstechniken wird die Belastung des Untersuchten auf ein Minimum reduziert. Falls erforderlich, können (lediglich mit dieser Untersuchungsmethode) Gewebeproben (und dies völlig schmerzlos) entnommen werden. - Falls weiters notwendig, können Polypen (meist Vorstufen des Krebses) im Rahmen der Untersuchung entfernt werden. - Die Coloskopie (Darmspiegelung) ist daher die einzige auch von der Krankenkasse bezahlte diesbezügliche Vorsorgeuntersuchung.
NÖN: Die Darmspiegelung hat einen sehr schlechten Ruf. Andererseits hört man in letzter Zeit immer wieder den Ausdruck Sanfte Darmspiegelung.
Dr. Eglseer: Nicht ganz zu Unrecht hatte die Darmspiegelung früher ein schlechtes "Images". Auch heute zählt sie noch immer nicht zu den beliebtesten Untersuchungen. Doch von richtiger Hand durchgeführt, ist sie heute eine kaum eingreifende Untersuchung bei der ev. gleichzeitig eine Therapie (Entfernung von Polypen) möglich ist.

>>Vorsorgecoloskopie/darmspiegelung

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