Was sind Generica?

Bei Generica handelt es sich um "Nachbaupräparate", die nach Ablauf der Patentfrist für ein Originalpräparat auf den Markt gebracht werden. Da dafür keine Forschungs- und Entwicklungskosten aufgebracht werden müssen, sind sie meist billiger als das Original. Andererseits müssen die Originalpräparate vor ihrer Zulassung an bis zu tausenden freiwilligen Patienten auf ihre Wirksamkeit getestet werden.

Im Gegensatz müssen Generica nur an 12 gesunden Personen getestet werden. Dabei wird auch nicht die Wirkung des Medikamentes getestet, sondern nur deren Blutspiegel.

Generica enthalten die gleiche Wirksubstanz in der exakt gleichen Dosierung. Die galenischen Zusatzstoffe können jedoch variieren, sodass die einzelnen Wirkkomponenten unterschiedlich zum Original sein können. Dem hat der Gesetzgeber Rechnung getragen, dass die einzelnen Wirkkomponenten eines Genericums zum Original um knapp  mehr als 20% +/- von diesem abweichen dürfen. Beispiel: Hat das Original 100% Wirkung, kann das Genericum ?A? nur 79% und das Genericum ?B? 121% Wirkung haben. Also würde Präparat B um mehr als 50% stärker wirken als Präparat A.

Sind Generica schlechtere Medikamente?

Wichtig ist zu wissen, dass Generica stärker oder schwächer wirken können. Schwächer muss nicht gleich schlechter und stärker nicht gleich besser bedeuten. Jeder kompetente Arzt weiß über die Wirkungen der verschiedenen Medikamente, seien es Originalpräparate oder Generica Bescheid und setzt daher gezielt für den jeweiligen Patienten das richtige Medikament ein. Auf Grund der möglichen unterschiedlichen Wirkung ist jedoch der kritiklose wechselnde Einsatz von Originalpräparat und verschiedenen Genericas potentiell sehr gefährlich und daher muss auch ausdrücklich davor gewarnt werden. Dies gilt vor allem für Herz-Kreislaufmedikamente, Psychopharmaka und Pulmologica.

Ein gezielter Einsatz von Generica kann die Ausgaben im Gesundheitswesen senken bei gleichzeitigem Vorteil für den Patienten. So beträgt der in meiner Ordination verordnete Genericaanteil 67%. Zu 1/3 verschreibe ich Originalpräparate und das wird sich auch nicht wesentlich ändern.

Zusammenfassung: Generica sind von Haus aus nicht gleich, besser oder schlechter; oft aber wirken sie anders!

Schlussfolgerung: Der ungezielte pausenlose Wechsel, wie sie ihn die letzte Gesundheitsministerin mit der "Aut idem-Regelung" gefordert hat, kann von uns Ärzten zum Schutz unserer Patienten nicht akzeptiert werden

 

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