Erhöhtes Cholesterin

Hr. Karl L.: Ich lebe gesund, bin normalgewichtig, betreibe Sport, esse kaum Fleisch und trotzdem habe ich stark erhöhtes Cholesterin.

Dr. Eglseer: Cholesterin ist ein lebenswichtiges Molekül. So entstehen die Sexualhormone aus Cholesterin. Auch unser Nervensystem, wie z.B. das Gehirn, benötigt Cholesterin für seinen Aufbau.

Daher produziert unser Körper selbst Cholesterin, nämlich in der Leber.

Die Hauptursache für erhöhtes Cholesterin ist ein genetischer (vererbter) Defekt, der dazu führt, dass die Leber ungebremst mehr Cholesterin produziert, als wir benötigen.

Zuviel Cholesterin wird jedoch u.a. in den Blutgefäßen als "Verkalkung" abgelagert und ist damit Ursache für Schlaganfall und Herzinfarkt.

Wenn dann noch schlechte Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsmangel hinzu kommen, ist der frühe Tod vorprogrammiert.

Hat man das genetische Pech "vererbt bekommen", soll man nicht durch falsche Ernährung und Bewegungsmangel dies noch fördern.

Wenn jedoch, wie im Fall des Herrn L., eine gesunde Lebensweise nicht ausreicht, um den Cholesterinspiegel in ungefährliche Bereiche zu senken, sollte man Medikamente einsetzen, die die überschießende Cholesterinproduktion zu reduzieren vermögen. Diese Medikamente, "Statine", bremsen die überschüssige Cholesterinproduktion in der Leber.

Fr. Karla M.: Ich habe ein Cholesterin von 226 und mein Arzt rät mir zu Diät und ev. auch zu Medikamenten. Meine Nachbarin hat 227 und ihr Arzt hat zu ihr davon nichts gesagt.

Dr. Eglseer: Sie meinen wohl das Gesamtcholesterin. Auf dieses alleine kommt es jedoch nicht an. Wichtig ist immer auch, wie hoch das "gute" HDL-Cholesterin und das "schlechte" LDL-Cholesterin ist. Zusätzlich wichtig ist, ob es weitere Risikofaktoren für Arteriosklerose ("Gefäßverkalkung") gibt; z.B. Nikotin, Diabetes, Bluthochdruck usw. Auch spielt es eine Rolle, ob schon eine Erkrankung wie Schlaganfall oder Herzinfarkt durchgemacht wurde.

Für alle möglichen Konstellationen zwischen den verschiedenen Cholesterinfraktionen, weiteren Risikofaktoren und schon durchgemachten Erkrankungen gibt es Grenzen ab wann eine Therapie erforderlich ist und welche davon die Beste ist.

Beispiele: Bei einem jungen gesunden Menschen ist es kein Problem, wenn das Gesamtcholesterin 230 beträgt, wenn gleichzeitig das HDL-Cholesterin 100 ist. Bei diesem Menschen wird eine Obergrenze des LDL-Cholesterin von 150 akzeptiert. - Handelt es sich jedoch um einen Diabetiker (Zuckerkranken) nach einem Schlaganfall, soll das LDL-Cholesterin unter 70 betragen.

Ihr Arzt kennt die für Sie entscheidenden verschiedenen Grenzen und berät Sie daher sicher bestens.

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